Neueröffnung in Solingen - Neuenhofer Straße





Produziert wird in Wuppertal. Rund 50 Mitarbeiter sind in der Bäckerei, der Konditorei und dem Versand beschäftigt. „Das sind zum großen Teil langjährige Mitarbeiter“, erzählt der 47-Jährige. Handarbeit sei in der Backstube trotzdem immer noch angesagt. Natürlich gebe es auch einen modernen Maschinenpark, aber „eine Puddingbrezel muss halt mit der Hand gerollt werden“.
Zwei weitere Standorte in Solingen sollen in Kürze folgen.

Sieben Tage in der Woche hat das Höhscheider Café geöffnet. Es wird nicht der einzige in der Klingenstadt bleiben. An der Schlagbaumer und der Focher Straße sind die nächsten Neubauten geplant. Bewusst suche man sich verkehrsstarke Lagen aus, um die mobile Kundschaft gut zu erreichen. Das Wachstum dürfe dabei aber auch nicht zu schnell verlaufen, müsse genau geplant werden. Nur eins sei klar: „Als Bäcker mit nur einer Filiale hat man heute praktisch keine Chance mehr.“

Trotz der Größe setzt er auf handgemachte Qualität und Originalität, um sich im Wettbewerb mit anderen Filialisten zu behaupten. Daher komme beispielsweise nicht nur der Kaffee aus Wien, die Tasse gleich auch. Mit solchen Details will er punkten, deshalb investiert er aufwendig in die Dekoration und Ausstattung. Solingen sei seine bisher teuerste Investition. Zahlen nennt er freilich nicht – aber den Ärger über den vermurksten Start mit dem falschen Rohbau merkt man ihm noch an.


Quelle: Solinger Tageblatt / Philipp Müller
Foto: Christian Beier

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